Mieten in Großstädten steigen rasantMieterbund fordert wirksame Regulierung

­­Berlin, 8. April 2026
 
Mieterbund-Präsidentin Dr. Melanie Weber-Moritz:
 
(dmb) Die Mieten in deutschen Großstädten steigen weiter rasant an. In nur zehn Jahren sind die Angebotsmieten im Durchschnitt um 43 Prozent gestiegen. Besonders drastisch ist die Lage in Berlin – hier beträgt das Plus satte 69 Prozent. Die Kaltmiete bei Neuvermietungen kletterte von 9,02 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2016 auf 15,25 Euro im Jahr 2025.

Doch Berlin ist kein Einzelfall: Auch Leipzig (+67 Prozent), Bremen und Duisburg (je +46 Prozent) sowie Hamburg (+42 Prozent) verzeichnen massive Preissprünge. Spitzenreiter bleibt München – mit inzwischen 21,29 Euro pro Quadratmeter die teuerste Stadt Deutschlands.

„Die Zahlen zeigen eine anhaltende Mietpreisdynamik, die viele Haushalte zunehmend überfordert – mittlerweile ist jeder dritte Mieterhaushalt durch seine Wohnkosten überlastet“, erklärt die Präsidentin des Deutschen Mieterbundes, Melanie Weber-Moritz. „Bestehende Mieterschutzinstrumente wie die Mietpreisbremse greifen nicht ausreichend, um den Anstieg wirksam zu begrenzen. Wir brauchen daher dringend eine strengere Regulierung der Angebotsmieten, konsequentes Vorgehen gegen Mietwucher und deutlich mehr bezahlbaren Wohnraum. Ohne wirksame Mietpreisregulierungen wird sich die Preisspirale weiterdrehen.“

Die Zahlen gehen auf eine Antwort des Bundesbauministeriums auf eine Anfrage der LINKEN zurück. Grundlage sind Auswertungen von Angebotsmieten für Wohnungen, die über große Internetportale inseriert wurden. Die Bundesregierung weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass diese Daten nur einen Teil des Wohnungsmarktes abbilden, da sie sich auf Online-Inserate beschränken. Gleichwohl lässt sich daraus ein klarer Trend weiterhin steigender Mieten in deutschen Großstädten erkennen. „Die Entwicklung zeigt, dass viele Haushalte zunehmend unter Druck geraten und bezahlbarer Wohnraum knapper wird“, so Weber-Moritz. „Es ist allerhöchste Zeit durch wirksame Mietenregulierung gegenzusteuern.“
 

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